Kosten und Gründe für eine LASIK, SMILE, PRK und Linsen-Behandlung im zentrumsehstärke

Diese Seite soll Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten bzgl. operativer Korrekturen von Fehlsichtigkeiten (Kurzsichtigkeit/ Myopie, Weitsichtigkeit/ Hyperopie, Hornhautverkrümmung/ Astigmatismus, “Altersweitsichtigkeit”/ Presbyopie) geben.
Zudem stellen wir unsere Entscheidungswege und die damit verbundenen Kosten dar.

Sie werden schnell merken, dass man Ihnen, bei guter Untersuchung und Kommunikation, immer mindestens einen Weg aufzeigen kann, um ans gewünschte Ziel zu gelangen.
Ob und wie man ihn bestreitet wird ebenfalls im vertrauensvollen und fürsorglichen Gespräch zwischen Ihnen und einem unserer Operateure/ behandelnden Ärzte besprochen.

Was ist gemeint?
Sollten Sie bisher zum Erreichen der vollen Sehstärke auf Brillen oder Kontaktlinsen angewiesen sein, besteht alternativ die Möglichkeit, Sie auch ohne Hilfsmittel in den Genuss der vollen Sehstärke kommen zu lassen. Für jede Form der zu korrigierenden Veränderung (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Altersweitsichtigkeit, Mischformen und ähnliches) gibt es auch eine passende Lösung.
Wenn Sie mehr wissen wollen und/oder sich für eine mögliche Hornhautlaser- oder Linsenbehandlung der Augen interessieren, können Sie sich bei uns untersuchen, beraten und bei Bedarf auch behandeln lassen.

Wer?
Prinzipiell jeder, der zur Verbesserung der Sehstärke auf Hilfsmittel (Fernbrille, Kontaktlinsen, ggf. auch Lesebrille) angewiesen ist.

Wann?
Jederzeit innerhalb unserer Öffnungszeiten (Mo-Fr) möglich. Rufen Sie jedoch zuvor an oder schreiben uns eine E-Mail (termin@zentrumsehstaerke.de), damit wir einen für Sie passenden Termin vereinbaren können.

Ablauf/ Preise für Augenlaserbehandlungen und Linsenoperationen?
Für Interessenten/-innen bieten wir einen Eignungs-Check innerhalb von wenigen Tagen an. Wir führen eine hochauflösende biometrische Analyse Ihrer Augen durch und informieren Sie über eine mögliche Eignung für ein Hornhaut-Laser-Korrekturverfahren oder auch für Linsen-Implantationen. Die dabei verwendete Technik ist auf dem höchstmöglichen Stand (unübertreffbar präzise Topographie-/ Tomographie-/ und Augenlängenvermessung mittels des Galilei G6 der Firma Ziemer, Wellenfrontanalysen und Planungssoftware durch Geräte der Firma Zeiss). Die Ergebnisse der Analysen werden direkt von Prof. Dr. Linke oder PD Dr. Steinberg  beurteilt. Beide sind durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten aktiv in die Weiterentwicklung der Analyseverfahren, Lasertechniken und Früherkennung von Hornhauterkrankungen eingebunden. Somit ermöglichen wir einen höchstmöglichen Standard bei der Eignungsprüfung, Beratung, Auswahl der Methode, Umsetzung der Behandlung und postoperativen Betreuung.
Neben unserer langjährigen Kooperation mit der Schweizer Firma Ziemer, wurden wir 2021 auch als ZEISS-Referenz-Zentrum eingestuft. Dies sichert uns und unseren Patieten den vollen Support der Firma Zeiss. In partnerschaftlicher Kooperation werden wir zudem in die neuesten Entwicklungsarbeiten im Bereich der Augenheilkunde (Diagnostik und Therapie) mit einbezogen.

Je nach Ihren Voraussetzungen/ speziellen Bedürfnissen bieten wir verschiedene Laserverfahren, sowie die Implantation von zusätzlichen Linsen in die Augen und den Austausch der augeneigenen Linse an.

 

Kurze Entwicklungsgeschichte/ Übersicht über die Augenlaserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Das Prinzip der Hornhautlaserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten weist eine lange und sehr faszinierende Entwicklungsgeschichte auf. Der Grundstein für die modernen Laserkorrekturverfahren wurde durch die Entwicklung der photorefraktiven Keratektomie (PRK) vor über 30 Jahren gelegt. Hierbei wird mittels sogenannter Excimerlaser die Oberfläche der Hornhaut “abgetragen” und die Hornhaut in die gewünschte Form gebracht. Vorstellen kann man sich das in etwa wie die Herstellung eines Brillenglases: ein präzises “Werkzeug” “schleift” das Material in die gewünschte Form welche anschließend die gewünschte “Umlenkung” des hindurchscheinenden Lichts ermöglicht (Refraktion). Dieses Prinzip kann mittels Hornhautlaserverfahren auch direkt an der Hornhaut umgesetzt werden. Als “Hornhautgewebs-Abtragungs-Laserverfahren” führte die PRK als erste refraktive Behandlung zu sehr genauen und reproduzierbaren Korrekturen von Fehlsichtigkeiten. Als Nachteil für die Patienten wird die “offene” Oberflächenwunde empfunden, die am Ende der OP zurückbleibt. Bis zu deren Ausheilung entstehen für den Patienten/-in ein sehr starkes Fremdkörpergefühl (2-3 Tage), gefolgt von einem über wenige Wochen bestehendem, langsam aufklarenden “Nebligsehen”. Um diesen Nachteil zu minimieren, wurde einige Jahre später die “Laser in situ keratomileusis” (LASIK) entwickelt: Bei gleichem Grundprinzip der Korrektur (der Excimerlaser trägt Gewebe von der Hornhaut ab) wurde als erster Schritt der Behandlung die Generierung eines oberflächlichen “Hornhautdeckels” (Flap) implementiert. Dieser Flap wird zu Beginn der Behandlung “zur Seite geschoben” und nach dem Excimerlaserabtrag des Hornhautgewebes wieder in die ursprüngliche Position “zurückgeschoben”. Der Flap  dient somit als “natürliches Pflaster”. Durch die (Flap-) Erweiterung der OP-Methode wurde, bei gleichbleibend guten Ergebnissen im Vergleich zur PRK, eine deutlich kürzere Wundheilung erzielt: Nach wenigen Stunden ist das anfängliche Fremdkörpergefühl verschwunden und bereits am nächsten Tag ist ein sehr gutes, beschwerdefreies Sehen Standard.
Die Ergebnisse der PRK und LASIK sind durch intensive Forschungsarbeit und viele Millionen Behandlungen weltweit heutzutage extrem präzise und reproduzierbar.
Als technisch-medizinisch einzige “Schwäche” der LASIK-Methode wird die nach wie vor bestehende Notwendigkeit der Generierung einer oberflächlichen Wunde im Rahmen der OP angesehen: Zwar wird der Flap am Ende der OP wieder in die ursprüngliche Position gebracht und “wächst” wieder fest an, aber es wird dennoch ein langer Schnitt (Randschnitt zur Flapgenerierung) durchgeführt. Durch diesen Schnitt werden zahlreiche Hornhautnerven “beschnitten”, welches zu einer monatelangen Störung der Augeneigenbefeuchtung führt. Zudem führt der, für die eigentlich angestrebte Korrektur der “Brillenwerte” unnötige, Flap-Schnitt zu einer zusätzlichen biomechanischen Schwächung der Hornhaut.
Zur Weiterentwicklung dieser noch nachteiligen Aspekte wurde vor etwas mehr als 10 Jahren die ReLEx SMILE Methode (ReLEX=”Refractive Lenticle Extraction” SMILE= “Small Inzision Lenticule Extraktion”) entwickelt. Sie stellt heutzutage das “jüngste/ modernste” Hornhautlaserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten dar.
Anders als bei der PRK oder LASIK wird die Korrektur der Brillenwerte/ Änderung der Hornhautform nicht von der Oberfläche ausgehend mittels eines Excimerlasers durchgeführt, sondern mittels eines Femtosekundenlasers direkt “in der Tiefe” der Hornhaut. Der Femto-Laser generiert hierbei eine “Gewebsscheibe” in der Mitte der Hornhaut, welche durch einen winzigen Tunnel, der bis zur Oberfläche der Hornhaut führt, durch den Operateur aus der Hornhaut entfernt wird. Das Prinzip ist das selbe wie bei der PRK oder LASIK: Durch die “Entfernung” von Hornhautgewebe wird die Hornhautform wie gewünscht verändert. Vorteile der jedoch deutlich kleineren Wunde an der Hornhautoberfläche sind die nachweislich höhere Stabilität und die geringer Störung der Eigenbefeuchtung der Hornhaut im Vergleich zur LASIK.

 

I) ReLEx SMILE – Methode
Bei der ReLEx-SMILE handelt es sich technisch betrachtet um die innovativste Form der Augenlaserbehandlung. Sämtliche notwendigen Veränderungen der Hornhaut zum brillenfreien Sehen werden in der Tiefe des Gewebes mittels hochmoderner Femtosekundenlasersysteme umgesetzt. Der Vorgang ist komplett schmerzfrei. Selbst auf den etwas störenden Druck auf dem Auge und die kurze Phase der Dunkelheit, welche im Rahmen der LASIK erforderlich sind, kann beim SMILE Verfahren verzichtet werden. Der Patient/-in sieht während der gesamten Behandlung ein blinkendes Licht und spürt nur minimalen Kontakt um das Auge herum durch die Hände des Operateurs. Innerhalb von <10 Minuten wird durch einen nur 2 mm großen Laserschnitts an der Hornhautoberfläche eine durch den Laser vorpräparierte Gewebsscheibe aus der Mitte der Hornhaut entfernt. Die gesamte Behandlung wird vollkommen schmerz-, geräusch- und geruchlos umgesetzt. Die zarte Oberflächenwunde verheilt innerhalb von 1-2 Stunden, Sport und das Verwenden von Make-up ist bereits ab dem zweiten Tag nach der Behandlung wieder uneingeschränkt möglich. Durch das SMILE Verfahren wird zudem die Eigenbefeuchtung der Augen nur minimal verändert und kann sich schnellstmöglich wieder regenerieren. Dies macht das SMILE-Verfahren auch zur OP der ersten Wahl bei trockenen Augen/ Kontaktlinsen-veränderten Augen.
Im zentrumsehstärke verwenden wir für das SMILE Verfahren die hochpräzisen Lasersysteme der Firma Zeiss. Zeiss hat das SMILE – Verfahren in Pionierarbeit vor > 10 Jahren entwickelt und verfügt durch die weltweit mit Abstand am meisten durchgeführten Anwendungen, sowie, durch die Sicherung von zahlreichen Patenten des Verfahrens, über einen deutlichen technischen Vorsprung im Bereich der SMILE-Anwendungen. Weitere, detailliertere Informationen finden Sie auf unserer SMILE-Website.

Preis pro Auge: 2300 Euro*+

 

II) (Femto-) LASIK – Methode
Mittels der LASIK ermöglichen wir praktisch “über Nacht” das erreichen des gewünschten Brillen-, Kontaktlinsen- und reizfreien Seherlebnisses. Wir setzen dabei bewußt auf die Femto-LASIK. Sie gilt auf Grund der technischen Weiterentwicklungen als die präziseste und somit sicherste Form der LASIK. Bei der Femto-LASIK wird zunächst mittels des Femto-Lasers ein dünnes Häutchen auf der Oberfläche der Hornhaut generiert und “zur Seite gelegt/ umgeklappt”. Hierfür werden von uns hochmoderne Femto-Lasersysteme mit der besonders schonenden Z-LASIK Technologie der Firma Ziemer oder entsprechende Technologien der Firma Zeiss verwendet. Anschließend wird mittels präziser Excimer-Lasersysteme die Hornhaut so verändert, dass Sie keine Brille oder andersartige Sehhilfen mehr benötigen.
Wir verwenden für die Planung die Software der Firma Zeiss, Diese ermöglicht die notwendigen Veränderungen der Hornhaut durch den Excimer-Laser so individuell anzupassen, dass postoperativ potentiell störende Lichtbrechungsveränderungen (“Streuung im Dunkeln”/”Kontrastminderung”) maximal reduziert/ vermieden werden könnten. Diese LASIK-Methode kann auf >20 Jahre Erfahrungsschatz zurückgreifen und wird insbesondere in Form der Femto-LASIK hinsichtlich der Zielgenauigkeit und Sicherheit nach wie vor auch von anderen Verfahren nicht übertroffen. Weitere, spezifische Informationen zur Femto-LASIK Behandlung im zentrumsehstärke finden Sie auf unserer LASIK-Website.

 

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Preis pro Auge: 1750 Euro*+femto-lasik-pin

III) Sollte Ihre Hornhaut nicht für die LASIK geeignet sein, können wir dasselbe Brillen- und Kontaktlinsen-freie Sehen häufig dennoch mittels der transepithelialen PRK (Photorefraktive Keratektomie) ermöglichen.  Dieses Laser-Verfahren ermöglicht das Erreichen der Ziele auch bei geringstmöglicher Hornhautmanipulation bei z.B. sehr dünner Hornhaut, in Form der transepithelialen PRK sogar praktisch berührungsfrei. Gleichzeitig stellt unserer Planung mittels der Zeiss-Software sicher, dass wir die notwendigen Veränderungen der Hornhaut durch den Excimer-Laser so individuell anzupassen in der Lage sind, dass postoperativ potentiell störende Lichtbrechungsveränderungen (“Streuung im Dunkeln”/”Kontrastminderung”) maximal reduziert/ vermieden werden könnten.

Preis pro Auge: 1750 Euro*+

IV) Bei sehr hoher Fehlsichtigkeit (=sehr hohen Brillenwerten) ist es nicht immer möglich, das gewünschte Ziel mittels Hornhaut-Laser-Verfahren zu erreichen. In solchen Fällen können/ sollten alternativ zusätzliche Linsen in die Augen eingesetzt werden, um die gewünschte Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit zu erreichen. Wir verwenden in solchen Fällen in der Regel die weltweit am häufigsten und längsten eingesetzten ICL – Linsen der Firma Staar Surgical.
Für den Fall, dass die notwendige Korrektur über den Bereich der ICL Linsen hinausgeht, verwenden wir neuartige Linsendesigns der Firma Polytec Domilens. Bei den sogenannten IPCL sind Korrekturen der Kurzsichtigkeit bei -30 Dioptrien, bzw. der Weitsichtigkeit von bis zu 15 Dioptrien möglich. Gleichzeitig können Hornhautverkrümmungen bis zu 12 Dioptrien ausgeglichen werden.

Preis pro Auge: mind. 2500 Euro* (Der Preis der OP ist stark abhängig von der benötigten Linse. Bei hoher Dioptrienkorrektur/ zusätzlicher Korrektur einer Hornhautverkrümmung steigt dieser leider um einige hundert Euro/ Linse an).

V) Sollten Sie > 45 Jahre alt sein und den Wunsch haben, nicht mehr auf Ihre Fern- und/ oder Lesebrille angewiesen sein zu müssen, ist der Weg zum erwünschten Ziel technisch etwas komplexer. Mittlerweile stehen 3 prinzipiell gangbare Wege zur Verfügung:

Va) Augenlaserkorrektur an der Hornhaut mittels Presbyond-Verfahren. Mittels hochmoderner Lasersysteme ist es mittlerweile möglich, die Hornhaut so umzuformen, dass nicht nur “einfache” Lichtbrechungsfehler wie Kurz- oder Weitsichtigkeit (+- Hornhautverkrümmung) korrigiert werden können, sondern gleichzeitig auch eine vermehrte “Tiefenschärfe” erzeugt werden kann. Prinzipiell wird im Rahmen der Presbyond-Behandlung eine Monovision (ein Auge für die Ferne scharf gestellt, ein Auge für die Nähe scharf gestellt) mit einer solchen Verstärkung der Tiefenschärfe kombiniert. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf unserer “Lesebrille weg“-website.

Preis für beide Augen zusammen (beidäugige Behandlung stets erforderlich):
5000 Euro*+

Vb) Ähnlich dem Vorgehen bzgl. der Korrektur der Kurz- und Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung, sind auch die Überlegungen bzgl. der Behandlung der Lesebrillenabhängigkeit:
Sollten Sie für die Presbyond (Hornhautlaser-) Behandlung nicht geeignet sein, sind wir in der Lage, das gewünschte Ziel mittels Implantation von Linsen in die Augen zu erreichen. Sollten Sie ca. 45 – 60 Jahr alt sein und Ihre Augen die technischen Vorraussetzungen mitbringen, besteht die Möglichkeit der Implantation von phaken, multifokalen Linsen. Diese Linsen sind praktisch ähnlich Kontaktlinsen, nur dass sie nicht auf die Hornhaut, sondern hinter die Hornhaut, also ins Augeninnere, eingesetzt werden. Dort implantiert ermöglichen sie ein scharfes, gutes Sehen in Nah- und Fern (und überall zwischendrin). Sehen Sie bei Bedarf auch oben unter Punkt “IV”.

Preis für beide Augen zusammen (beidäugige Behandlung stets erforderlich):
ca 5500 Euro*+

Vc) Sollten Sie für die Optionen Va+b nicht geeignet sein und/ oder bereits erste Trübungen Ihrer augeneigenen Linsen (Katarakt) aufweisen, ist es sinnvoll, einen Linsenaustausch durchzuführen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Diese Operationen werden von uns mittels hochmoderner Femtosekundenlasersysteme umgesetzt. Unsere erste Wahl bzgl. der Implantate sind multifokalen Intraokularlinsen (MIOL) der Firma Zeiss. Bei Bedarf finden Sie hierzu weitere Informationen auf unserer website “Grauer Star”.

zeiss_at-lisa-tri-839mp(© ZEISS)

Sollte das der Wunsch nach Brillenfreiheit bestehen und neben einer beginnenden Linsentrübung auch leichte Veränderungen der Makula (“Stelle des schärfsten Sehens”) oder der Hornhaut vorliegen, die zu vermehrten Streuungs- oder Verarbeitungsstörungen der Lichtinformationen der Linsen führen können, setzten wir die MIOL nicht als einzige/ primäre Linse ein um zu vermeiden, dass der Patient später ggf. einen Austausch der Linse benötigt. Wir verwenden in diesen Fällen die Möglichkeit der Kombination einer hochwertigen Einstärkenlinse als “Hauptlinse” und einer zusätzlichen multifokalen (Add-on)-Linse der Firma 1stQ.
Der subjektive Seheindruck ist dem einer primär eingesetzten MIOL gleichwertig, jedoch besteht die Möglichkeit bei subjektive Unverträglichkeit die Add-on Linse technisch einfach wieder zu entfernen und dem Menschen anschließend nach wie vor zumindest ein sehr gutes Sehen ohne Brille in der Ferne zu ermöglichen.

(© 1stQ)

Einziger praktisch relevanter Nachteil der multifokalen Linsen (oben beschriebene Varianten a + b) sind die leicht vermehrten Streuungen von künstlichen Lichtquellen im Dunkeln (“Ringe um Autoscheinwerfer beim Betrachten im Dunkeln”). Sollte ein stärkeres Interesse an guter Sehqualität auch in der Dunkelheit bestehen und ein Sehen ohne Brille “nur” in der Ferne und im PC-Abstand ausreichend sein (also ein Lesen mit Brille für den Betroffenen akzeptabel sein), setzen wir sogenannte EDOF (“Extended Depth of Focus”/ Erweiterte Tiefenschärfe)-Linsen der Firma Zeiss (AT LARA) ein.

Preis für beide Augen zusammen (beidäugige Behandlung stets erforderlich):

ca: 6000 Euro (Preis sehr starke vom Linsenpreis abhängig. Dieser wiederum richtet sich nach Ihren Augen).*+

 

* Die ausgewiesenen Preise können wir Ihnen nur ermöglichen wenn Sie über termin@zentrumsehstaerke.de oder per Telefon (040 429 160 66) direkt Kontakt mit uns aufnehmen. Zudem bieten wir, bei direkter Kontaktaufnahme, eine zinsfreie Finanzierung über 1 Jahr Laufzeit an. 

+Falls Sie privatversichert sind, können sie für die Kommunikation mit Ihrer Krankenkasse gerne folgende Artikel zu Urteilen und Rechtssprechungen zur Kostenerstattung in der Refraktiven- und Katarakt-Chirurgie herunterladen:

2017_03_Augenspiegel_Kostenerstattung_Augen_OP

2020_11_Erstattung_FLACS

Zudem nutzen Sie ggf. folgenden Link: Fachanwalt für Medizinrecht

Die aktuelle Studienlage ist in unserem Artikel zusammengefasst (mit entsprechend aufgeführten Quellen):

Femtosekundenlaser in der Kataraktchirurgie CONCEPT Ophthalmologie, Ausgabe 10-2020

10 gute Gründe für eine mögliche Laser- oder Linsenbehandlung im zentrumsehstärke:

I) Ausführliche, auf Sie und Ihre Augen/Bedürfnisse angepasste Beratung unter Berücksichtigung aller möglichen Korrekturverfahren auch unabhängig von Laserbehandlungen/ operativen Maßnahmen.
II) Enge Zusammenarbeit mit den Laser- und Linsenimplantat-Firmen zur Sicherstellung modernster Diagnostik und Therapieverfahren.
III) Sämtliche Behandlungen basieren auf einem individualisierten Profil und höchsten Sicherheitsstandards. Dies umfasst neben der Anwendung von Lasern der neuesten Generation auch Sicherheitsschritte im Ablauf unserer Behandlungen. So wird z.B. nach der Generierung des LASIK-flaps zunächst mittels einer OCT-Bildgebung die Beschaffenheit des Flaps analysiert, bevor der Operateur den Flap mobilisiert.
IV) Wir forschen und veröffentlichen regelmäßig im Bereich “Technologische Weiterentwicklung von refraktiven Verfahren/ Früherkennung von Hornhaut-Erkrankungen” und bieten somit eine Beratung und Behandlung “auf Höhe der Zeit”.
V) Sämtliche Kontakte (vor/während/nach der OP) durch einen der erfahrenen Operateure.
VI) Nettes, freundliches, schnelles und erfahrenes Praxis-Team.
VII) Terminvereinbarungen für den Erstkontakt innerhalb weniger Tagen möglich (termin@zentrumsehstaerke.de).
VIII) Behandlungen im eigenen hochmodernen Augen-Laser-OP auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf direkt neben der Praxis.
IX) Wir haben nicht nur Ihre Augen, sondern auch ihr allgemeinmedizinisches Wohl im Blick (u.a. vor- und nach OP vollständige Untersuchungen ihrer gesamten Augen, pandemiekonforme Schutzkonzepte)
X) 0% Finanzierung möglich.

 

Nutzen Sie gerne auch Online-Bewertungsportale um sich einen Überblick über die Eindrücke von bereits behandelten Patienten im zentrumsehstärke zu verschaffen.

Jameda

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